Schreiben an den Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky zu Baumfällungen und andere Arbeiten auf der Hüsunginsel im UNESCO-Welterbe Hufeisensiedlung

Die Zeit läuft uns davon. Die Fällperiode endet in Kürze. Da sich die Verantwortlichen im Bezirksamt als lediglich „ausführende Organe“ präsentieren, wenden wir uns mit der Bitte um Hilfe an den offenkundig Einzigen, der im Bezirk Nekölln etwas zu sagen hat:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

im Frühjahr 2011 haben wir Anwohnerinnen und Anwohner des Straßenzuges Hüsung eine Unterschriftensammlung an Stadtbaurat Blesing übersandt:

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Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz

Wir wollen wissen, wann die Arbeiten auf der Hüsunginsel durchgeführt werden. Eine Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz an Herrn Bezirksbürgermeister Buschkowsky soll Sicherheit bringen.

Rechtliche Grundlage der Anfrage ist das Informationsfreiheitsgesetz des Landes Berlin. Im Vorwort zu diesem Gesetz heißt es: Weiterlesen

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Delegation der Anwohnerschaft im Grünausschuss der Neuköllner BVV

Als Reaktion auf einen sehr deutlich geschriebenen Brief an die Mitglieder des Grünausschusses der Neukökllner BVV konnte eine Delegation der Anwohnerschaft an der Sitzung am 19. Januar 2012 teilnehmen. Eine gute Möglichkeit, unsere Position vorzustellen und um Unterstützung zu werden.

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Schreiben an den Bundesverkehrsminister

geplante Baumfällungen auf der Hüsunginsel im UNESCO-Welterbe Hufeisensiedlung

Sehr geehrter Herr Minister,

als Bewohner des UNESCO-Weltkulturerbes Hufeisensiedlung begrüßen wir es sehr, dass es die Bundesregierung mit dem Welterbestättenprogramm möglich macht, in der Vergangenheit Versäumtes nachzuholen. Leider sind einzelne Arbeitspakete in der Hufeisensiedlung so gestaltet, dass sie von der Bewohnerschaft nicht akzeptiert werden können.

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Die Piraten entern die Hüsunginsel

Piraten entern die Hüsunginsel

Zwei Piraten auf der Hüsunginsel

Am späten Freitagnachmittag hieß es »Piraten Ahoi« auf der Hüsunginsel. Steffen Burger, frisch gewähltes Mitglied der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung war zusammen mit »Kunterbunt« der Einladung der Hüsunganwohner gefolgt, sich ein Bild vor Ort zu machen. Sehr bemerkenswert war die große Ernsthaftigkeit, mit der die beiden Vertreter der Piraten-Partei sich die Anliegen anhörten. Warum, das wurde schnell klar, denn diese junge Partei tritt sehr entschieden dafür ein, dass Bürgerbeteiligung dann erfolgen muss, wenn Eingriffe ins unmittelbare Wohnumfeld vorgenommen werden sollen. In diesem Sinne ist rund um die geplanten Arbeiten an der Hüsunginsel so einiges nicht optimal gelaufen: Es gab zwar eine Informationsveranstaltung des Bezirksamtes im Oktober 2010. Eine Skizze zu den Hüsungplanungen für gefühlte fünf  Sekunden zu zeigen, dürfte mit Bürgerbeteiligung nach Sichtweise der Piraten-Partei nichts zu tun haben, wie ein Anwohner sagte. Kein Wunder, dass kurz darauf eine Unterschriftenaktion durchgeführt wurde.

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Joschka Langenbrinck besucht die Hüsunginsel

Joschka Langenbrinck besucht Huesunginsel

Joschka Langenbrinck besucht Hüsunginsel zu später Abendstunde

Es ist schon bemerkenswert, wenn ein Kandidat kurz vor dem Wahltermin im Hüsung vorbeischaut, um sich selber ein Bild von der Situation zu machen. Joschka Langenbrinck kam am Freitag zu abendlicher Stunde direkt vom Straßenwahlkampf zu uns und hörte vor allem zu. Aus dem eigentlich geplanten kurzen Besuch entwickelte sich ein langes, intensives Gespräch über das Grün der Hüsunginsel, aber auch den Denkmalschutz in unserem Welterbe.

Wie die anderen Bewerber zum Berliner Abgeordnetenhaus, die uns besuchten, zeigte sich auch Joschka Langenbrinck beeindruckt von der idyllischen Stimmung der Hüsunginsel, die wesentlich vom Baumbestand bestimmt wird. Im Gespräch machten Anwohnerinnen und Anwohner deutlich, dass es ihnen nicht darum geht, Denkmalpflege zu verhindern. Vielmehr ginge es darum, eine Denkmalpflege mit Augenmaß einzufordern, die den Willen der Bewohnerschaft einbezieht. Was hingegen keinerlei Akzeptanz findet, ist eine einmalige aktionistische Sanierung, die den Charakter der Hüsunginsel dauerhaft schädigt und die auch denkmalpflegerisch schwer zu begründen ist.

Mit großem Interesse hörte Joschka Langenbrinck sich die Alternative an: Behutsame Aufarbeitung der Hecken und des Rasens, Erhalt der Bäume und Umwidmung der vorhandenen Mittel für eine nachhalte Pflege der Hüsunginsel für die Dauer von zehn Jahren.

Als Langenbrinck den Heimweg antrat, war es dunkle Nacht geworden. Es war der Besuch eines SPD-Kandidaten in einer Siedlung, die lange Zeit von engagierten Sozialdemokraten geprägt wurde.

Update: Auch Joschka Langenbrinck berichtet über seinen Besuch bei uns auf seiner Website und zwar hier.

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Sabine Toepfer-Kataw besucht die Hüsunginsel

Foto: Besuch Sabine Toepfer-Kataw

Besuch Sabine Toepfer-Kataw

Unser Anliegen, insbesondere die Fällung von sieben Bäumen auf der Hüsunginsel zu verhindern, findet immer mehr Gehör in der Politik: Heute besuchte uns die CDU-Wahlkreiskandidatin, Frau Sabine Toepfer-Kataw. Sie kam nicht allein, sondern brachte gleich die zukünftige Britzer Bezirksverordnete Elfriede Manteuffel mit. Es war deutlich zu merken, dass es Beiden sehr wichtig war, mit den Anwohnerinnen und Anwohnern ins Gespräch zu kommen und zu hören, was diese zum Aufbegehren gegen die Planungen des Bezirksamtes motiviert. Diese werden umso schwerer nachvollziehbar, wenn man das Geplante mit eigenen Augen sieht. Im Gespräch wurde sehr schnell Einigkeit erzielt, was die Bäume angeht: Diese müssen bleiben. Kaum begründbar erschien Frau Toepfer-Kataw und Frau Manteuffel das Vorhaben, die Rasenflächen komplett zu erneuern und die Hecken neu anzupflanzen. Die Hinweise der Hüsungnachbarschaft, dass die breiten Lücken geschaffen wurden, um Gärtnern mit ihren Rasenmähern einen einfachen Zugang zur Hüsunginsel zu ebnen, stießen jedenfalls auf offene Ohren. Aber auch das sind Lücken, die sich durch Nachpflanzungen schließen lassen, wenn man nur will. Nur noch Kopfschütteln löste der Hinweis aus, dass das Bezirksamt offenkundig die komplette Hüsunginsel mit eisernen »Tiergartenbändern« umgeben will.

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